Verringern Sie Stillstandszeiten
Maschinen, die Gutteile mit der kürzestmöglichen Zykluszeit produzieren, sind in den meisten Fällen der wichtigste Faktor für die Rentabilität beim Spritzgießen. Wenn Maschinen mehrmals täglich ihren Zyklus unterbrechen – etwa wegen festsitzender Teile, fehlgeschlagener Roboterentnahmen, unvollständig gefüllter Teile oder Qualitätsprüfungen –, dauert die Fertigstellung des Produktionsauftrags länger. Der Wiederanlauf der Maschine bindet zudem Arbeitszeit, die nicht für die Produktion genutzt werden kann, und kann zusätzlichen Anfahrausschuss verursachen.
So geht’s: Dank Echtzeit-Rückmeldungen und Unterstützung beim Einrichten können Bediener die Produktion mit minimaler Verzögerung starten und am Laufen halten. Schnellere Anläufe, weniger Anpassungen nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip und kürzere Umrüstzeiten halten die Produktion in Gang. Keine festsitzenden Teile. Keine Wartezeiten. Einfach mehr Zeit im Produktionszyklus.
Optimieren Sie die Maschinenlaufzeit
Die Maschinenkosten werden üblicherweise als Stundensatz angegeben. Dieser umfasst die für den Betrieb erforderlichen Kosten für Strom, Wasser, Druckluft und Wartung. Auch weitere Faktoren können in die Berechnung einfließen. Maschinenstundensätze richten sich in der Regel nach der Größe der Maschine.
So geht’s: Werkzeuginnendruckdaten stellen sicher, dass der Prozess optimal eingestellt ist, und geben Ihnen sogar die Sicherheit, auf kleineren Maschinen zu fertigen – wodurch Energieverbrauch und Gemeinkosten sinken. Das bedeutet mehr Flexibilität, niedrigere Ausgaben und eine höhere Maschinenverfügbarkeit.
Reduzieren Sie Ausschuss und Nacharbeit
Rein finanziell betrachtet – unter Berücksichtigung von Material-, Personal- und Maschinenzeitkosten – können geringe Ausschussmengen unbedeutend erscheinen. Den größten Einfluss auf die Rentabilität haben jedoch fehlerhafte Teile, die interne Qualitätssicherungssysteme passieren und zum Kunden gelangen. Korrekturmaßnahmen im Zusammenhang mit Kundenreklamationen sind zeitaufwendig und kostspielig und schwächen häufig das Vertrauen in die Fähigkeit des Spritzgießers, hochwertige Teile termingerecht zu liefern.
So geht’s: Werkzeuginnendrucküberwachung und DECOUPLED Molding® sorgen für eine gleichbleibende Teilequalität – das bedeutet weniger Ausschuss, weniger fehlerhafte Teile und mehr Umsatz mit jedem Schuss. Durch die Echtzeitanalyse der Bedingungen im Werkzeug können Sie Probleme gezielt erkennen und beheben, bevor Ausschuss entsteht. Weniger Fehler = rentablere Zyklen.
Verwenden Sie kostengünstigere Materialien
Da die Materialkosten die Rentabilität beim Spritzgießen maßgeblich beeinflussen, ist es häufig wünschenswert, das günstigste verfügbare Material einzusetzen. Kostengünstige Materialien weisen jedoch in der Regel breitere Spezifikationstoleranzen für das durchschnittliche Molekulargewicht und den Additivgehalt auf. Dies kann zu Viskositätsschwankungen führen, die die Füll- und Nachdruckphase und mitunter auch die Abkühlgeschwindigkeit des Prozesses beeinflussen – mit direkten Auswirkungen auf die Teilequalität.
So geht’s: Die Technologie von RJG reduziert die Auswirkungen von Materialschwankungen, sodass Sie Materialien mit breiteren Spezifikationstoleranzen oder recycelte Kunststoffe verarbeiten können, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen.
Verringern Sie die Abhängigkeit von Arbeitskräften
Personal ist ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Berechnung der Stückkosten. Es kann während des gesamten Produktionszyklus erforderlich sein – für das Anfahren und Aufrechterhalten des Prozesses, für Prüfungen und Verpackung direkt an der Maschine sowie für nachgelagerte Qualitäts- oder messtechnische Prüfungen.
So geht’s: Lassen Sie die Maschine intelligente, datengestützte Entscheidungen treffen – und minimieren Sie so die Notwendigkeit von Bedienereingriffen. Mithilfe von Drucksensorik in der Kavität lässt sich die Teilequalität in Echtzeit bestimmen, in den meisten Fällen ohne manuelle Prüfung.